Wie kam’s dazu?

Bild: Meiky ©2015 Vor vielen Jahren, genauer am Ende des Jahres 2006, begann ich das Erstemal im Netz nach Podcasts zu suchen und was dies denn so genau sei? Ich hört Einige und war erstaunt zu erfahren, dass die meisten der extrem Guten, eben nicht von öffentlichen Sendern stammten, sondern von privaten Menschen, wie du und ich.

Eine Freundin von mir ist es nun gewesen, welche meinte: “Meiky, das kannst du doch auch, probier es einfach mal!”
So kam also der 29. Januar 2007, um 21:29 Uhr, wo meine aller, aller erste Episode von Meiky’s Podcast Show online ging. Jedoch nicht, ohne vorher stundenlang:
“Hallo und herzlich willkommen meine lieben Zuhörer”, zu üben. Denn immerhin, so etwas hatte ich bis dato noch nie gemacht.

Um so erstaunter war mir nun, als ich nach ein paar Tagen feststellte, da hören wirklich ein paar zu. Sage und schreibe 25 Downloads zählten sich. Auch E-Mails flattertet rein mit wirklich positivem Feedback. Dabei fand ich mich selbst, so gar nicht gut. Ein Schmunzeln kommt mir heute über das Gesicht beim Wiederhören.

 

Podcast-Cover: Meiky ©2015Doch genau dieses Feeback war der Antrieb nun erst recht weiter zu machen. Ohne genau zu wissen was für ein Ziel das Ganze haben sollte. Dieses ist mir erst heute einigermaßen bekannt: einfach unterhalten – nicht mehr und nicht weniger.

Tom Funker war es dann, mit seinem Funkturmpodcast auf den ich nach kuzer Zeit im Netz stieß. Es dauerte nicht lange und wir telefonierten und noch schneller überredete er mich dann dazu, ich solle doch die Sache mit dem Hörspiel ausprobieren.

 

 ©2015Schwupps, war die erste Folge Hörspiel geboren. Zu meinem Erstaunen sprang plötzlich die Hörerschar in die Höhe. Selbst Anfragen mitmachen zu dürfen, gab es schon nach der ersten Folge. Das Fortsetzungshörspiel mit dem Titel “Das Rätsel der verschollenen Schatulle war geboren. Jenes lief über 21 Folgen, mit einer Laufzeit von 8,5 Stunden.

©2015Es waren viele Podcaster die in der Zeit sehr bekannte waren, die mitmachten. Eine Schülergruppe aus Kiel die mitsprach, der Weekendtrash-Podcast, gab mir in der Zeit oft Ideen und Eingebungen, wohin das Ganze gehen könnte. Auch sie sprachen, spielten mit. Eine zweite Staffel “Das Geheimnis des singende Gewölbes” startete. Bedauerlicher Weise bis heute unvollendete aus Zeitmangel, da gerade jenes Projekt eine enorme Größe in der Produktion erreichte. Aber es gibt Hoffnung, noch immer lagern die Rohdateien hier und warten auf Verarbeitung, sowie Vollendung.

 

©2015Mein Ideenreichtum was Geschichten angeht, war aber noch lange nicht erschöpft. Ich entwickelte den Hörspiel- und Erzählerfeed “Nacht der Geschichten”. Einfach aus dem Grund, es sollte gut bleiben, aber einfacher in der Produktion werden.
Aus der Idee, stets zu Halloween ein Geschichte zu erzählen, die eben immer besonders gut ankam, machte ich die separaten Podcast mit den Erzählungen.
In der Zeit kam mir auch der Gedanke, mal beim regionalen Radio anzufragen. Mit Erfolg, denn dort durfte ich dann die Sagen und Legenden aus der Region produzieren und erzählen. Nach zwei Jahren lies ich diese Serie dort Enden. Denn ich fand, es gäbe in der Richtung nichts Neues mehr zu erzählen und bevor man schlechter wird, sollte man lieber aufhören.

Doch ich täuschte mich. Im Podcast nahm ich die alten Geschichten wieder auf und holte, oder besser hole sie noch immer in die Neuzeit. So wurde mein Erzählfeed gefestigt. – Es ergab sich ergo die Reise mit mir als Storyteller durch die alten Sagen der Vergangenheit, welche mich in meinem Haus im fränkischen Moor, auf ganz seltsame Art und Weise einholen.
Durch diese Geschichten merkte ich erst einmal, wie die Radioserie sich noch immer in den Köpfen hielt und das Feedback und die Hörerzahlen sprunghaft zunahmen. Ihr das Publikum, die Zuhörer genießt es wohl, dass aus den 2,5 Minunten-Geschichten, stets Folgen mit 25-30 Minuten geworden sind.

 

Nachtschicht - Grafik: Simon-Welf ©2014Jetzt könnte man meinen, hier wäre die Geschichte zu Ende, doch weit gefehlt. Meine Audioshow, die ebenfalls in dieser Zeit weiterlief, nahm auch stetig an Hörern zu. Danke allein dafür!!!
Dies war für mich der Grund, auch jenes Format weiter zu entwickeln.
Es kam die erste Late-Night-Show als Podcast zur Welt.
In “Nachtschicht mit Meiky” gibt es Witz, Gäste, Sketche in bunter und kurzweiliger Folge.

Diese Mix kommt also bis heute so richtig gut bei euch an. Er setzte somit die Podcastshow und mein Kurzformat “Schon gehört…” mit fort.

 

Darum das Fazit: Nie hätte ich gedacht, mit einem Podcast, den ich privat produziere, ganz kostenlos und gratis (wird  auch so bleiben), nur aus Spaß am Unterhalten von Menschen, das alles zu erreichen. Jedoch am wichtigsten an der Sache, dass seid ihr, meine lieben Hörer. Denn für euch mache ich dies ja überhaupt. Mit Liebe und Hingabe, stets in der Hoffnung ihr erkennt es.

Aber ich denke schon, das ein oder andere Feedback, welches mit erreicht, zeigt es immer wieder. Vor allem aber die Downloadzahlen, die von Anfangs 25 Hörern in der ersten Folge in einen hohen 5stelligen Bereich gewandert sind. Es ist nicht mein Art hier Zahlen zum Prahlen zu veröffentlichen, allerdings sagen können, mein Podcast hat derweilen mehr Hörer als die Morgensendung des lokalen Radios, ist schon großartig. Bin allen die hierfür gesorgt haben sehr verbunden.
Somit gebührt euch meine lieben Zuhörer, der allergrößte DANK für’s Einschalten.

Einen großen Dank auch an meinen guten Freund Simon-Welf, der mit Vorschlägen und Ideen, Covers, Illustrationen, sowie seiner Anwesendheit bis heute meine Podcasts in ganz besonderer Art und Weise bereichert.

 

Ⓒ 2015-Meiky

Also empfehlt mich weiter, bleibt dabei und gespannt,
seid mir lieb gegrüßt !!!

Euer Meiky…

 

 

PS: Wer schlau ist sucht jetzt mal nach den Einschaltzahlen im Netz 😉